Schadstoffsanierung ohne Rückbau – wie belastetes Holz langfristig stabilisiert werden kann

Die Sanierung belasteter Holzbauteile gilt als technisch schwierig und wirtschaftlich problematisch. Insbesondere bei tief eingedrungenen Schadstoffen wie PCP, Lindan oder PAK stoßen klassische Verfahren an ihre Grenzen. Im Wesentlichen sind die Methoden entweder eine Abschottung der belasteten Bauteile oder deren Austausch, was oft den Abriss bedeutet.

Wenn Rückbau nicht möglich ist

Im Denkmalschutz ist ein Abriss von historischer Substanz undenkbar. Auch ein Austausch einzelner Elemente ist nur im Falle statischer Bedenken akzeptabel. 

Auch im kommerziellen Bereich stellen Teil- oder Vollabriss von Gebäuden eine hohe finanzielle Belastung dar und werden aufgrund der hohen Kapitalbindung nicht favorisiert. 

  • massiver Eingriff in die Bausubstanz 
  • hohe Kosten 
  • mit Denkmalschutz nicht vereinbar 

Ein weiteres Problem ist neben der energetischen Problematik der Verlust oft wertvoller Bausubstanz, obwohl nur die Holzteile von der Kontamination betroffen sind.

Hand mit Schutzhandschuh bürstet einen alten Holzbalken bei der professionellen Behandlung historischer Bausubstanz.

Warum Abschottung nicht sinnvoll ist

Durch die Abschottung belasteter Bauteile über Folien oder Sperrende Beschichtungen gehen die Bauphysikalischen Eigenschaften von Baustoffen verloren, die zur Regulierung des Raumklimas beitragen. Auch sind Schädigungen an den betroffenen Bauteilen, z. B. nach Eintrag von Wasser, nicht kontrollier- bzw. einsehbar. Die Maskierung mit einem dickschichtigen Anstrichsystem, besitzt ebenfalls nur temporären Charakter. Die Wirkung dieser Lacksysteme hängt von der chemischen Struktur der Schadstoffe und der Oberfläche der Holzbauteile ab und ist aufgrund von Alterungsprozessen zeitlich begrenzt. 

Im Denkmalschutz ist die optische Veränderung historischer Substanz undenkbar. Der Einsatz von Folien ist daher kaum denkbar, der Einsatz sperrender Beschichtungen führt zu einer hässlichen „Plastikholz-Optik“, die nur sehr ungern in Kauf genommen wird. In jedem Fall ist eine Abschottung eine temporäre Lösung. Oft führt der Einsatz zur Einbringung von Chemie, die oft selbst zur Quelle für VOC Emissionen wird. 

  • Lediglich temporärer Effekt
  • Problem der Entfernung sperrender Beschichtungen nach Wirkende
  • Starke optische Beeinträchtigung • Hohe Kosten

Ein neuer Ansatz: Schadstoffe fixieren 


Statt die Schadstoffe vollständig zu entfernen, setzt ein moderner Ansatz darauf, sie in der Baustoffmatrix zu fixieren. Die Schadstoffe werden durch einen schweren Wirkstoff komplexiert und durch das daraus resultierende hohe Gewicht im Holz fixiert. In der oberen Holzschicht wird zudem ein Wirkstoffdepot angelegt, durch das aus der Tiefe des Holzes dringender Schadstoff abgefangen wird. 

Das Ziel: Emission in die Raumluft dauerhaft reduzieren!

  • Erhalt der Originaloptik
  • Holz bleibt diffusionsoffen
  • Kosteneffizienz

Dieses Verfahren ist als CycloPlasma bekannt und wurde speziell für die Sanierung schadstoffbelasteter Holzbauteile entwickelt.

Fazit:

Rückbau und Abschottung verschieben das Problem nur. Das Fixieren der Schadstoffe in der Holzmatrix erhält die historische Substanz und reduziert die Raumluftbelastung dauerhaft.

Informieren Sie sich über das neue Verfahren zur Holzsanierung CycloPlasma! Nutzen Sie die kostenlose Erstberatung per Telefon oder Videokonferenz.
 

 Partnerschaftsgespräch vereinbaren

 

Fachgerecht sanierter historischer Holzbalken mit erhaltener Holzstruktur in einem hellen, modernisierten Innenraum.